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Mit Nationalrätin Ruth Humbel (2. von links) die Grossratskandidaten der Liste 4: Werner Müller, Wittnau (links); Viktor Reimann, Wölflinswil (2. von rechts, und Daniele Mezzi, Präsident CVP Bezirk, Laufenburg (rechts). Foto: bi

(bi.) Es war keine leichte Kost, die sich da die CVP im Benkental abendfüllend vorgenommen hatte. An der öffentlichen Veranstaltung im Beisein von drei Grossratskandidaten im neueröffneten Gasthof Adler, Oberhof, sprach die langjährige Nationalrätin und derzeitige Präsidentin der Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit, Ruth Humbel, Birmens­torf. Sie präsentierte den wohl härtesten und heissesten Brocken, welcher in der laufenden Legislatur zur Beratung ansteht: Die AHV-Reform und das Paket zur beruflichen Vorsorge sowie aktuelle Vorhaben im Gesundheitswesen.

Einige Fakten: Der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung betrug 2013 17,2 Prozent und dürfte 2030 auf 24,2 Prozent klettern. AHV, BVG und KV zeigten 1990 zusammen mit den kleineren Sozialwerken total 56 Mia. Franken Aufwand und dieser wird sich aktuell mindestens verdreifachen, also bei rund 170 Mia. Franken liegen. Zwischen 1947 und 1996 gab es zehn AHV-Revisionen. Die 11. AHV-Revision war 2004 in der Volksabstimmung abgelehnt worden, ebenso die Erhöhung der Mehrwertsteuer um 1 Prozent. Eine Neuauflage scheiterte 2010 im Nationalrat. In den letzten 24 Jahren sind alle Reformversuche der Altersvorsorge gescheitert.
Jetzt ist die AHV-Reform im Ständerat in Beratung und die Botschaft über die BVG-Reform wird der Bundesrat demnächst verabschieden. Bei der Krankenversicherung zeichnet sich im Moment mindestens eine geringe oder moderate Prämienerhöhung ab, aber der Druck für Einsparungen der Kosten im ambulanten und stationären Bereich wächst. Die Absichtserklärungen über alle Parteien hinweg sind eindeutig: Es muss ein Durchbruch gelingen. Die Stabilität unserer Sozialwerke wäre sonst mehr und mehr gefährdet. Corona hat einerseits die hohe Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitswesens unter Beweis gestellt, aber auch das dringliche Handeln aufgezeigt. Das Sorgenbarometer zeigt sogar an: Die Altersvorsorge scheint für viele nicht mehr sicher!

Bern muss vorangehen
Die Leitspur muss nun Bern legen. Die Auswirkungen von Tun oder Nichttun sind für die Kantone, die Gemeinden und für uns alle letztlich gross. Konkrete Beispiele wurden aus regionaler Sicht erörtert von der Spitex bis zu den regionalen Gesundheitszentren oder die Herausforderung, die Vertragsautonomie als Tarifparter auch zu nutzen.

Unser Bild: Mit Nationalrätin Ruth Humbel (2. von links) die Grossratskandidaten der Liste 4: Werner Müller, Wittnau (links); Viktor Reimann, Wölflinswil (2. von rechts, und Daniele Mezzi, Präsident CVP Bezirk, Laufenburg (rechts). Foto: bi

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