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(juso) Weil auch die Sitzung vom 18. August abgesagt wurde: Die JUSO Aargau veranstaltet symbolisch eigene Grossratssitzung und behandelt wichtige Themen, «die von der bürgerlichen Mehrheit verhindert werden», wie die Juso schreiben.

Letztes Jahr sei mehr als jede zweite Sitzung des Grossen Rats mangels zu behandelnder Geschäfte abgesagt worden. Das liege aber nicht daran, dass es zu wenig zu tun gebe, sondern daran, wem der Status Quo diene, und wer unter ihm leide.
Die Juso in ihrer Medienmitteilung: «Das zeigt sich an den zahlreichen aktuellen Krisen unseres Wirtschaftssystems: Neben der Corona-Krise ist nämlich die Klimakrise nicht verschwunden, die die Lebensgrundlage Milliarden von Menschen bedroht. Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Elend flüchten, sterben noch immer jeden Tag. Die Bedingungen von Sorge- und Pflegearbeit für Frauen* haben sich nicht verbessert. Und inmitten einer internationalen Wirtschaftskrise redet der Aargau über Gewinnsteuersenkungen.»
Gegen dieses «zynische Ignorieren der Bedürfnisse der 99%» hätten sich die Jungsozialist*innen Aargau gestern früh gewehrt, indem sie vor dem Grossratsgebäude in Aarau eine eigene Grossratssitzung abgehalten und dabei beispielhaft vier Geschäfte beschlossen hätten, um genannte Krisen anzugehen. Diese sind:
● Wiedereinführung der Fachstelle für Gleichstellung
● Umsetzung der 99%-Initiative der JUSO Schweiz im Aargau
● Just Transition für Arbeiter*innen in umweltschädlichen Sektoren
● Aargau zum sicheren Hafen erklären
Mit diesen Themen, Feminismus, Verteilungsgerechtigkeit, Klima und Migration, steigen die Jungsozialist*innen denn auch in den Wahlherbst und zeigen, dass sie sehr konkrete Vorstellungen haben von einem Aargau «für die Büezer*innen statt für die Bonzen».
«Zu denken, dass in einem Kanton mit einer Regierung bestehend aus fünf weissen Männern nicht über Gleichstellung geredet werden muss, ist purer Hohn», sagt David Sommer, Grossratskandidat im Bezirk Baden.
«Der Wert, den die Büezer*innen im Aargau erwirtschaften, muss endlich ihnen zugutekommen und nicht länger der Profitgier des reichsten Prozentes dienen», so Lara Hitz, Grossratskandidatin im Bezirk Aarau.
«Klimagerechtigkeit bedeutet, dass jene die Klimakrise bezahlen müssen, die sich jahrzehntelang an Ausbeutung von Umwelt und Menschen eine goldige Nase verdient haben», sagt Cybel Dickson, Regierungsratskandidatin und Grossratskandidatin im Bezirk Zurzach.
«Als Teil des Dublinabkommens ist die Schweiz und damit auch der Aargau in der Pflicht, nicht wegzuschauen, sondern zu handeln. Der Aargau muss endlich beginnen, Menschen als Menschen wahrzunehmen und zu respektieren», meint Mia Jenni, Grossratskandidatin im Bezirk Baden.

 

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