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(pd) Das Nachhaltigkeitsforum eco.ch verleiht im Rahmen der eco.gala am Abend des 27. März zum sechsten Mal die Schweizer Nachhaltigkeitspreise prix eco.swisscanto in drei Kategorien. Die Walliser Sängerin Sina wurde zur Preisträgerin in der Kategorie «Hoffnungsträger» gewählt. In der Kategorie «Hauptpreis» sind Pascal Goulpié (PlanetSolar), Anton Gunzinger (Plan B) und Thomas Glatz (Beck Glatz Confiseur AG) nominiert. In der Kategorie «Generation Zukunft» sind zwei sehr verheissungsvolle Projekte nominiert: «essento» will Mehlwürmer schmackhaft machen und «CitizenBees» steht für eine urbane high-tech-Bienenhaltung.

An der sechsten eco.gala vom 27. März im Theater Basel präsentiert die SRF-Moderatorin Susanne Kunz die drei prix.eco swisscanto GewinnerInnen 2015. Musikalisch untermalt wird die Preisverleihung von der erfolgreichen A-Capella-Musikgruppe «The Glue». Die eco.gala ist öffentlich zugänglich, Tickets sind unter www.eco.ch/anmeldung erhältlich.

Sina als prix eco.swisscanto «Hoffnungsträgerin» 2015
Der prix eco.swisscanto Hoffnungsträger-Preis wird jährlich an eine Schweizer Persönlichkeit verliehen, die eine breite Öffentlichkeit anspricht und für nachhaltige Entwicklung motiviert. Die Auszeichnung geht in diesem Jahr an die Walliser Sängerin Sina.
Sina ist sehr naturverbunden und setzt sich mit ihrem Lebensstil und mit ihren Liedern für eine nachhaltige Welt ein. Themen wie der Umweltschutz, ressourcenschonendes Leben und der Klimawandel sind ihr sehr wichtig. Sie legt auch im Alltag Wert auf Nachhaltigkeit, wohnt beispielsweise in einem Minergiehaus und kauft beim Bauer ein. Zudem setzt sie sich aktiv gegen Gewalt an Mädchen ein, wie 2013 mit dem Song «Echo», den sie gemeinsam mit anderen Sängerinnen im Namen von UNICEF veröffentlichte. Seit zehn Jahren ist sie ausserdem musikalische Botschafterin von «Learning for Life», einer Stiftung die Menschen in benachteiligten Lebenssituationen in Madagaskar und Äthiopien unterstützt.
In früheren Jahren erhielten Steff la Cheffe (2014), Endo Anaconda (2013), Simone Niggli-Luder
(2012), Stress (2011) und Bertrand Piccard (2010) den Preis «Hoffnungsträger».

Drei Kandidaten in der Kategorie prix eco.swisscanto «Hauptpreis»
Der «Hauptpreis» zeichnet Lebenswerke oder Projekte aufgrund ihres Beitrags zur nachhaltigen Entwicklung aus. Als Nachfolger des letztjährigen Preisträgers Patrick Hohmann (Gründer und CEO der Firma Remei) sind drei Kandidaten in der Kategorie «Hauptpreis» nominiert:
• Pascal Goulpié ist stellvertretend für das Projekt «PlanetSolar, Deep Water Expedition» nominiert. Durch die Durchführung einer Weltreise auf einem nur mit Solarenergie betriebenen Katamaran, hat das Team von PlanetSolar bewiesen, dass wir die Ressourcen, das Fachwissen und die Technologie besitzen, um unsere Abhängigkeit von fossiler Energie zu reduzieren.
• Unter dem Titel «Plan B» plädiert Anton Gunzinger, ETH Professor und Gründer der Firma Supercomputing Systems AG, dafür, die Nutzung von Gemeingütern wie Luft, Raum und Ruhe, durch den Verkehr kostenpflichtig zu machen. Sein Ziel ist es, den Verbrauch von nicht erneuerbaren Ressourcen und den CO2-Ausstoss um den Faktor zehn zu verringern.
• Thomas Glatz von Beck Glatz Confiseur AG in Bern ist nominiert für die nachhaltige Führung seiner Bäckerei. Die Beck Glatz Confiseur AG gilt als das erste CO2-neutrale Unternehmen in der Gastronomie- und Bäckerbranche in der Schweiz als Pionierbetrieb.
Die Jury des prix eco.swisscanto wird den Gewinner des mit 15'000 Franken dotierten Hauptpreises an der sechsten eco.gala bekanntgeben.

Zwei Kandidaten in der Kategorie prix eco.swisscanto «Generation Zukunft»
Die «Generation Zukunft» umfasst junge Initiativen oder vielversprechende Innovationen, welche ein grosses Potenzial zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung haben. Als Nachfolger des letztjährigen Preisträgers Stefan Sigg waren fünf Startups für ein Voting via Facebook nominiert.
Dabei haben sich folgende Projekte mit den meisten Stimmen für das Finale an der eco.gala durchgesetzt:
• essento: Drei Jungunternehmer haben sich das Ziel gesetzt, einen Beitrag zur globalen Ressourcenschonung zu leisten. Mit dem Fokus auf die globale Nahrungsmittelknappheit und die Nachhaltigkeit konzentriert sich essento darauf alternative Quellen tierischen Proteins in die Schweiz zu bringen, in der Form des Tenebrio molitor (Mehlwurm) als Nahrungsmittel und Delikatesse.
• CitizenBees: CitizenBees ist ein nachhaltigkeitsbewusstes Unternehmen, das urbane Bienenhaltung auf Dächern von Unternehmen und Kollektiven anbietet. Mittels der technologisch ausgerüsteten Bienenstöcke lassen sich die Aktivitäten und der Zustand der Bienen real über Bildschirm oder Smartphone verfolgen.
Den Gewinner des mit 15'000 Franken dotierten «prix eco.swisscanto Generation Zukunft» wird das Publikum live an der eco.gala wählen. Vielleicht gelingt es den Veranstaltern noch dem Publikum einen schmackhaften Mehlwurmsnack zu offerieren. Abklärungen für eine entsprechende Bewilligung beim Bundesamt für Veterinärwesen laufen.

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